Erhalt und Schutz des Ensembles Marienburg


Alle Villen Marienburgs, die vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden, zeichnen sich durch ihr hohes Niveau in Bezug auf die architektonisch-künstlerische Qualität aus. Führende Kölner Architekten, aber auch Persönlichkeiten von außerhalb wie Josef Maria Olbrich, Bruno Paul oder Otto March, schufen hier viel beachtete und international anerkannte Bauten.
Trotz erheblicher Kriegszerstörungen konnte der einzigartige Charakter Marienburgs bewahrt werden. Bis heute zählt der Stadtteil zu den wenigen noch geschlossenen, von Architektur und Grünplanung bestimmten Villengebieten in Deutschland.


Der am Rhein gelegene Kölner Stadtteil Marienburg ist eines der größten und geschlossensten Villenviertel in Deutschland. Im späten 19. Jahrhundert begann auf Initiative des Kölner Industriellen Ernst Leybold der Ausbau zur „Villen-Kolonie“ mit dem Entstehen erster Straßen und vornehmer Anwesen.

Einzigartig ist der angloamerikanische Charakter dieser „Gartenstadt“. Ein Rundgang durch Marienburg vermittelt beispielhaft die Entwicklung der Baukunst seit 1860 – vom späten Klassizismus über die Stilvielfalt des Historismus bis zum Bauhaus.